Über unsere Gemeinde

Unbeflecktes Herz Mariens (St. Marien)

Unser Gemeindegebiet umfasst die Orte Wedel, Holm und Hetlingen.

Ca. 3000 Menschen aus über 40 Nationen gehören zu unserer Gemeinde. Zurzeit bilden wir zusammen mit der Gemeinde Christkönig Uetersen die Pfarrei Heilig-Geist-Wedel. In naher Zukunft werden wir zusammen mit den Gemeinden Elmshorn, Halstenbek, Pinneberg, Uetersen und Quickborn zu  einer Großpfarrei (jetziger pastoraler Raum Südholstein) zusammengefasst werden. Wir gehören der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen und Gemeinden in Wedel an.

Gremienmitglieder (Wedel) Pfarrgemeinderat:
Doris Sander, Vorsitzende
Maria-Louise Lembach
Anja Nawrot, KITA-Leiterin
Birgit Sunke
Marion Wollschläger, Schriftführerin

Gremienmitglieder  (Wedel) Kirchenvorstand:
Pfarrer Stefan Langer
Friedrich Lembach, stellvertretender Vorsitzender
Elisabeth Göke
Michael Methler
Christiane Schröder
Dr. Marcus Stocker

um 1900
um 1900
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die Kirche aktuell, erbaut 1954

 

das Pfarrhaus, erbaut 2011

Geschichte:

Nach dem Bau einer Zuckerfabrik in Wedel im Jahre 1891 wurden viele Arbeitnehmer aus dem katholischen Oberschlesien und Polen angeworben. Zunächst wurden sie von einem katholischen Geistlichen aus Altona (St. Josef) betreut. 1899 zählte die Zuckerfabrik 500 Arbeiter, von denen ein großer Teil katholisch war. Im Jahre 1900 wurde die St. Isidor Kapelle, die bereits auf dem heutigen Kirchengrundstück stand, gebaut und geweiht. 1904 wurde Wedel dann eine selbstständige Gemeinde. Zu ihrer jetzigen Größe gelangte die Kirchengemeinde durch den Zuzug vieler katholischer Flüchtlinge nach dem zweiten Weltkrieg. In den Nachkriegsjahrzehnten zogen Arbeitnehmer und ihre Familien aus den katholischen Gebieten Deutschlands sowie katholische Arbeitsuchende und Flüchtlinge aus allen Teilen der Welt  nach Wedel und wurden in unsere Gemeinde aufgenommen.

Historische Ereignisse im Überblick:

1311  Erste dokumentarisch belegte Kirche in Wedel, dem Hl. Ansgar geweiht.
1561  Wedel wird als letzte Gemeinde in Schleswig-Holstein protestantisch.
1891  Errichtung der Zuckerfabrik in Wedel.
1896  Regelmäßige Gottesdienste in Wedel durch einen Geistlichen aus Altona (Betreuung der Gemeinde durch Missionsvikar Wilken vom ‚Kleinen Michel‘).
1900  Bau und Benediktion der Isidor-Kapelle.
1904  Wedel wird selbstständige Gemeinde, betreut von Kaplan Frerker (Altona).
1909  Kaplan Josef Frerker wird zum Pastor von Wedel ernannt. Eröffnung der katholischen Volksschule.
1932   Abriss der Zuckerfabrik.
1933  Gründung des Kath. Junggesellenvereins (Kolping).
1936  Die ‚Missionsschwestern vom hl. Namen Mariä‘ nehmen ihren Dienst auf.
1938  Schließung der katholischen Schule und Auflösung von Kolping.
1943  3. März: Fliegerangriff; erhebliche Schäden an den Gemeindegebäuden.
1945  Wedel kapituliert; Einmarsch der Engländer; katholische Flüchtlinge vervierfachen die Katholikenzahl auf 2000 Seelen.
Wiedergründung von Kolping.
1952  Fabrikant Wieschebrink stiftet 4 Glocken für die neu zu erbauende Kirche.
1954  9. August: Feierliche Weihe der St.-Marien-Kirche.
1956  Einweihung des Kindergartens ‚Maria Hilf‘.
1958  Bau des Kirchturmes mit der Spitze.
1962  Abriss des Isidorkirchleins.
1963  Bau des ersten Pfarrheims.
1967  Umfangreiche Umgestaltung des Kircheninneren nach dem Konzil.
1968  Wedel wird zur Pfarrei erhoben.
1971  Gründung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Wedel.
1980  19 katholische Vietnamesen treffen in Wedel ein.
1984  Die Schwestern verlassen Wedel.
1995  Neugründung des Erzbistums Hamburg. Ostern: Die neue Pfeifenorgel erklingt zum ersten Mal.
1999  Die Steyler Missionare (SVD) errichten in Wedel einen kleinen Konvent.
Die Gemeinden Uetersen und Wedel werden zur Pfarrei Heilig-Geist.
2009 Die Steyler Missionare verlassen Wedel, neuer Pfarrer ist Ansgar Hawighorst.
2012 Stefan Langer, Elmshorn, wird Pfarradministrator.

 

Informationen über den Pastoralen Raum Südholstein: katholische Kirchengemeinden Elmshorn, Pinneberg/Halstenbek, Quickborn und Wedel/Uetersen.

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