Krankensalbung

Im Jakobusbrief wird erklärt, dass die Salbung bei Kranken vorgesehen ist, um sie wieder aufzurichten. Dieses Sakrament kann jeder empfangen, der durch Krankheit oder durch Alter sich in einem gesundheitlich angegriffenen Zustand befindet. So wird auch deutlich, dass dieses Sakrament auch mehrfach empfangen werden kann. Es soll rechtzeitig vor einer anstehenden Operation oder längerem Aufenthalt in einer Klinik gefeiert werden, damit der Empfänger auch mit ganzen Herzen und ganzer Seele dabei sein kann. Auch Menschen, die das Bewusstsein oder die Vernunft verloren haben, kann dieses Sakrament gespendet werden, wenn klar ist, dass dieser Mensch es gewünscht hätte. Toten kann das Sakrament nicht gespendet werden. Deshalb sollen Priester im Notfall rechtzeitig und sofort gerufen werden und nicht erst in „letzter Minute“.

Das Sakrament wird so gespendet, dass der Priester dem Empfänger Stirn und Handinnenfläche mit Öl mit folgenden Worten salbt: „Durch diese Heilige Salbung, helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Amen! Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf. Amen!“

Pfr. Stefan Langer

Informationen über den Pastoralen Raum Südholstein: katholische Kirchengemeinden Elmshorn, Pinneberg/Halstenbek, Quickborn und Wedel/Uetersen.

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